. Er erschließt den Bergkranz um das hintere Stubaital mit dem
zentralen Stubaier Hauptkamm. Neun Hütten dienen als Stützpunkte und gliedern die gesamte Runde samt Auf- und
Abstieg in neun Etappen. Gute Geher können bisweilen zwei kürzere Etappen an einem Tag bewältigen. Empfehlenswert ist es,
sich zwei Wochen Zeit zu nehmen und einige der schönen Gipfel auf diesem Höhenweg zu besteigen. Die Gesamtlänge des
Weges beträgt ungefähr 120km bei 8014m Höhenunterschied.
Der Stubaier Höhenweg führt fast ununterbrochen durch Naturschutzgebiet: Vom Pinnistal bis zum Peiljoch durch das
Landschaftsschutzgebiet Serles- Habichtkamm und vom Mutterbergsee bis zur Starkenburger Hütte durch die Ruhegebiete Stubaier
Alpen und Kalkkögel. Entsprechend reizvoll und vielfältig ist die betreffende Landschaft.
Der weg führt zwar nie über Gletscher, ist aber ausgesprochen hochalpin. Er bewegt sich meist zwischen etwa 2200 und 2700m.
Höchster Punkt ist die Grawagrubernieder mit 2880m. Damit wird vom Begeher alpine Erfahrung und entsprechende Ausrüstung
gefordert. Feste Bergschuhe sind notwendig. Im Frühsommer ist ein Eispickel empfehlenswert. Ebenso warme Bekleidung, Regen- und
Sonnenschutz und an Wanderkarten die Alpenvereinskarten 31/5 (Innsbruck- Umgebung) und 31/1 (Stubaier Alpen, Hochstubai). Wenig
Erfahrene sollten sich unter Obhut eines Bergführers begeben.
Die Route kann selbstverständlich in beiden Richtungen begonnen werden. Ebenso kann sie bei jeder Hütte unterbrochen werden.
Immer wieder kommt man nach Neustift zurück. Für den Rucksacktransport stehen Matrialseilbahnen zur Verfügung, von der
Dresdner Hütte kann man sogar per Gondelbahn zu Tal fahren.
Alle Hütten am Wege gehören dem Alpenverein (Elferhütte ausgenommen Privatbesitz!). Mitglieder erhalten bevorzugte Aufnahme und bezahlen weniger für
Übernachtung (50% Ermäßigung). Alle Hütten sind voll bewirtschaftet. Speisen und Getränke sind zu
vernünftigen Preisen erhältlich.